Kundgebund und Party: Zur Erinnerung an Wolfgang Tschernutter

wolfgang

Der 37-jährige Innsbrucker Obdachlose Wolfgang Tschernutter wurde in der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1994 mit Fußtritten und einer Holzlatte brutal misshandelt. Die Täter stammten aus der Innsbrucker „rechten Szene“. Wolfgang Tschernutter starb an seinen Verletzungen.
Wolfgang Tschernutter verbrachte seine Nächte seit einiger Zeit am Eingang des Hallenbades am Innsbrucker Fürstenweg. Er war als sehr friedlich bekannt. Er schlief bereits als zwei Jugendliche ihn um Feuer fragten. Er hatte kein Feuer. Daraufhin schlugen die Täter auf ihr Opfer ein und fügten ihm tödliche Kopfverletzungen zu.

Wir wollen nicht dass Wolfgang vergessen wird!

Kundgebung am 23.Februar 2013 um 16Uhr an die F.Gschnitzer-Promenade hinter der GEIWI

Danach gehts ab 20uhr im Cafe Decentral weiter. Es spielen:

„Blockwart“

Das ist linker Hip Hop aus Berlin … Tracks gegen den Zeitgeist, gegen Rap, gegen das Finanzamt und den allgemeinen Frieden, voller Unverständnis, voll Ungereimtheiten, Empathielosigkeit, Größenwahn, unreflektierter Scheisse, verkürzter Kapitalismuskritik & politischem Müll. Erfrischend einfach produziert, eine unmissverständliche Kampfansage an den Tellerrand. Ein kompromissloser Rapper ohne ja und aber, auf das die Geister sich scheiden.

und

„Anarcho Noah“

aus Reutte haben ihr erstes Demo Album Stadlpunk 2009 rausgebracht und sind ein neuer Stern am D-Punk Himmel. Sie haben auch etwas auf den Alpenpunkalarm vol: 2 Sampler rausgebracht unteranderem mit Missstand, Enduring Freedom , Abfoltern,Tatendrang , Kontra , Stockkampf, Flatland Warriors.

(FOTOS) Saalschlacht-Demo 2012

Letztes Wochenende fand zum 80. Jahrestag der Höttinger Saalschlacht eine Gedenkfeier statt. Damals, am 27. Mai 1932 hatten die Nazis einen Saal im traditionell roten Statdtteil Hötting angemietet um dort ein Treffen abzuhalten. Diese gezielte Provokation wurde von einer Vielzahl von antifaschischtischen und linken Gruppen zum Anlass genommen um sich entschlossen den Nazis entgegen zu stellen und diese aus dem Stadtteil zu vertreiben.

Zum Jahrestag dieses gelungenen antifaschistischen Widerstandes hatten sich 70-80 Personen im Innsbrucker Waltherpark zur Auftaktkundgebung einer „JubelDemo“ versammelt. Besonders erwähnenswert ist die Anwesenheit der ehemaligen Widerstandskämpferin und Zeitzeugin Rosi Hirschegger, die es sich auch mit Ihren 94 Jahren nicht nehmen ließ der Kundgebung beizuwohnen.

Die Demoroute verlief entlang der Innpromenade und war von antifaschistischen Sprechchören, heißen Beats und einer ausgelassen-heiteren Stimmung geprägt. Auf der alten Hungerburgtrasse entlang der Demoroute entrollten solidarische Menschen ein Antifa-Transparent und zündeten bengalische Feuer.

Bis zum Ende der Demonstration und zur anschließenden Grillfeier wuchs die Zahl auf ca. 200 Personen an. Der Tag endete mit einem Auftritt der Innsbrucker Punk-Band „Stockkampf“ die nochmals aus den feiernden Besucher/Innen alles heraus holten.

Ein toller Tag für die Antifa-Bewegung in Innsbruck, ein voller Erfolg für ein würdiges Gedenken an die historische Linke.

Wir danken Allen die sich solidarisch gezeigt haben. Wir können Sie nicht alle einzeln aufzählen, denn es waren sehr viele.

Vielen lieben Dank und bis nächstes Jahr!

Euer AK Saalschlacht

Ein Grund zum Feiern!

plakatneu

Herzlich Willkommen

Danke für Ihr Interesse. Lesen Sie bitte den Beitrag zu den Ereignissen der Höttinger Saalschlacht. Weitere Informationen folgen in Bälde.
Mit antifaschistischen Grüßen

AK Saalschlacht
Innsbruck, Frühjahr 2012
saalschlacht@riseup.net